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Über mich ...

Jahrgang 1970, verheiratet und Mutter zweier wunderbarer Kinder: einen Sohn (Jahrgang 1994) und eine Tochter (Jahrgang 1996).

Hintergründe meiner Tätigkeit als Coach und Spa Inhaberin

Prägende Erfahrungen

Ich habe schon in der frühesten Kindheit am eigenen Leib die Erfahrung machen müssen was es bedeutet zwischen den Kulturen aufzuwachsen und wegen seiner Nationalität als minderwertig angesehen zu werden; bzw. was der Glaube an die Überlegenheit einer Rasse, einer Nationalität, einer Kultur, oder an die größere Heiligkeit eines Ortes gegenüber anderen Orten aus Menschen macht. Dass prägt für's ganze Leben.

1996 – die Geburt meiner 100% körperlich und geistig behinderten Tochter. Sie ist mein jüngstes Kind.



1999 – an meinem 29. Geburtstag wird bei mir ein Gehirntumor diagnostiziert. Zuerst ging man davon aus er würde sich auf der Hypophyse befinden, zusätzliche Untersuchungen lokalisierten ihn aber eindeutig auf dem Sehnerv. Eine Operation erfolgte am 31 Aug. 1999. Infolge postoperativer Komplikationen verblieb ich mit einer massiven Sehbehinderung: je nach Kopfbewegung ständig wechselnde Doppelbilder und Tunnelblick.

Zum damaligen Zeitpunkt konnte ich mich nicht einmal mehr im Spiegel erkennen, und meine Schrift ähnelte der eines Erstklässlers. Lesen war unmöglich, da ich einen Buchstabensalat vor den Augen hatte. Ich musste alles neu erlernen: das Gehen, Wasser ins Glas und nicht daneben zu gießen, Schlüssel ins Schlüsselloch treffen (klingt lachhaft, ging aber lange Zeit nicht), fürs Einfädeln habe ich ein ganzes Jahr gebraucht. Treppen auf und absteigen erwies sich als lebensgefährlich, da durch die Doppelbilder "beide Bilder" echt aussahen.

Um wieder frei gehen zu können musste ich ein Mobilitätstraining absolvieren. Ich lief anfänglich nur mit Blindenstock. Ich erinnere mich das ich damals mit Knöpfen übte, um mir die Reihenfolge der Zahlen am Bankomat einzuprägen – da ich auch weiterhin ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben führen wollte, und dazu gehörte nun mal selbst Geld am Bankautomaten abheben zu können.

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Damals glaubte ich die Zusammenhänge zwischen Körper und Geist entdeckt zu haben, lernte das positive Denken –und dessen Grenzen– kennen. Eines kann ich im Nachhinein sagen : So eine Erfahrung prägt das ganze Leben. Im Angesicht des Todes wird man authentisch...

Im Jahr 2001 machte ich die ersten Erfahrungen mit dem was man Heute "Licht- und Energiearbeit" nennt. Hierzu soviel sei gesagt : bezeichnender fand ich nicht die Weltanschauung und die "spirituellen Erfahrungen", sondern dass was sie aus Menschen machen - zu was sie diese verleiten - zu mehr Menschlichkeit, mehr Humanismus oder ob nicht eher genau das Gegenteil passiert - es wird ein - zugegeben, auf andere Wertvorstellungen aufgebautes -  elitäres Denken gefördet.

Von 2001 bis 2005 kam ich mit einer psychosekten-ähnlichen Gruppierung in Berührung, und weiß seither wie gefährlich dass für die Psyche sein kann. Auch konnte ich hier ein Blick hinter die Kulissen werfen und die Methoden der modernen "Seelenfänger" aus nächster Nähe erfahren - wie leicht man Menschen dazu bringen kann sich selbst oder einen anderen als "Außerwählt" zu empfinden / wahrzunehmen, und was für fatale Auswirkungen dass auf unser Menschen- und Weltbild haben kann wurde mir dort par excellence offenbart...

Ich habe mich innerlich längst von all dem distanziert. Allerdings halfen mir diese Erfahrungen bestimmte Zusammenhänge besser verstehen und nachvollziehen zu können, und legten den Grundstein meiner späteren Coaching Tätigkeit.

Eine außerkörperliche Erfahrung am 12 Okt. 2003 nahm mir endgültig die Angst vor dem Tod.



Meine Sehkraft ist gleich geblieben – gelernt habe ich aber damit umzugehen. Schon im Nov. 1999 schrieb und las ich fast so gut wie vor meiner OP. Ich kann heute fast alles tun wie früher – außer Autofahren.


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Durch die vielen Krankenhausaufenthalte meiner Tochter, begegneten mir viele leidgeprüfte Menschen, und ich merkte wie positiv sich die Begegnung mit mir auf sie auswirkte. Ich war kein Blinder der von Farben sprach – sie bekamen Mut und Hoffnung...

So entschloss ich mich, mir ein solides Grundwissen anzueignen, dass mir ermöglicht, auf jeden ganz individuell einzugehen. So kam ich zum Coaching.

Durch die massive Seheinschränkung ist außerdem die Sensibilität meiner Hände gewachsen.Dass war die geistige Geburtststunde meiner 2007 eröffneten Day-SPA.

Praktisch bedeutete dass allerdings eine komplette Neuorientierung. Erneut die Schulbank zu drücken- diesmal mit einer Sehbehinderung und mit 2 Kinder damals im Alter von 12 und 10 Jahre von denen eins eine Mehrfachbehinderung hatte und rund um die Uhr betreut werden musste. Allein die Ausbildung zum Wellness Trainer dauerte 1 Jahr und umfasste 12 Ausbildungsblöcke.

Warum ich dies erwähne? Um jedermann zu ermutigen - ein Neubeginn ist immer möglich, sogar unter widrigsten Umständen, und mit sehr eingeschränkten Fähigkeiten und Mittel!

Sehende Hände ... oder... was in meiner Spa anders ist

Das blinde und sehbehinderte Menschen ein sehr sensibles Tastgefühl entwickeln ist bekannt. Ich kann es bestätigen.

Durch das eingeschränkte Sehen hat sich einiges geändert, unter anderem ist die Sensibilität meiner Hände gewachsen. Ich nehme den Körper meiner Klienten viel intensiver wahr. Ähnlich wie die blinden Masseure.

Zu meinem Portfolio gehören u.a: Massagen aus aller Welt (keine erotischen Massagen), Wellness-kosmetik, Ayurveda, Körperbehandlungen, Body-Wrapping, Thalasso, Ohrkerzen inklusive Ohrmassage .

Begegnungen... Was zählt ist der Inhalt, nicht die Verpackung

Meine Klienten legen in der SPA ihre Kleidung ab, und sogleich ihren sozialen Status –  auf der Behandlungsliege sind sie alle gleich; weder Bettler noch König – nur der Grad der Verspannung unterscheidet.  Und wenn man mir zum Schluss sagt: "Es war ein tolles Erlebnis!" dann weiß ich dass ich meinen Job gut gemacht habe. So gut wie immer sind Worte aber gar nicht nötig, man kann es den Klienten ansehen .

Mobile SPA

Inspiriert durch eine Freundin die durch eine schwere Krankheit mehr oder weniger ans Haus gebunden war und die sich nichts sehnlicher wünschte als in den eigenen vier Wänden den ganzen Service eines Studio genießen zu können, entschloss ich mich alle Anwendungen im Programm auch beim Klienten zu Hause ohne Aufpreis anzubieten. Allerdings müssen mich die Klienten zu sich nach Hause fahren – da mir meine Sehbehinderung das Autofahren unmöglich macht.

Wellness-Coaching

Ich bin auch im In- und Ausland als Persönlicher Wellness-Coach tätig.

In meine Arbeit fließen folgende Elemente ein:

  • Elemente aus der chinesischen Ernährungslehre nach den 5 Elementen, Diätenlehre
  • Aqua-Fitness, Callanetics
  • Stressreduktion: Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Atemübungen, Übungen zum Körperbewusstsein, Brain-Gym
  • Elemente aus dem Tao, Zen und Yoga, stilles Qi-Gong

Mein Honorar als Persönlicher Wellness-Coach beträgt aktuell 60 €/Stunde.

 

"Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist. Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt"

(Die Ärzte - Deine Schuld)

 

 

Ihre Gastgeberin

Werdegang

  • 5 Jahre klassisches Balett
  • Bühnenerfahrung (Theater) als Schülerin und Studentin

  •  1988 Abitur
  • 1991 bis 1993 – Wirtschaftsstudium
 an der West-Universität Temeswar
  • 1993 bis 1996 – als freiberufliche Finanzberaterin
 tätig
  • ab 1996 – Begleitung und Förderung schwerbehinderter Kinder
  • ab 2006 -heute Aus- und Fortbildungen im Wellness Bereich
  • 2007 - Eröffnung der CF Luxury Wellness Day Spa